Alarm in den Alpen – Eine Tragikomödie in drei Akten

(Aus den Tiefen des neuerdings stark erweiterten Teppichhauslagers)

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51 Antworten auf Alarm in den Alpen – Eine Tragikomödie in drei Akten

  1. Sehr gelacht!
    So was kommt von Inzucht durch mehrere Generationen…jaja.

  2. Drei Teile in einem bewegten Rutsch: Das ist dem Trithemius seine grosche Kunscht!

    PS. Magst du nicht irgend wann mal dem technischen Laien enthüllen, wie du diese bewegten Bilder zauberst?

  3. oh nee ey! :) ) ich geh kaputt… das Ding ist gut!

  4. Weisse Haie in der Weisswurst
    Bitte auf keinen Fall entgehen lassen: Trithemius’ neuestes Spektakel ALARM IN DEN ALPEN!

  5. *lol* wieder mal super – wenn de jetzt dem blöden Blog noch beibringst die Gifs immer mit 1 zu starten statt mittendrin

    • Da kenne ich leider keine Möglichkeit, denn die Gifanimation läuft ja quasi unendlich weiter.

      • ich hab’ mal local getestet – beim Aufruf fangen die Gifs zwar immer mit dem 1. Bild an aber durch die Ladezeiten im Netz ist es bis zur Anzeige schon quasi unsichtbar weitergelaufen – vielleicht kann man das ja nutzen um dem Zuschauer geheime Botschaften unterzujubeln ;)

        • Ja, die Ladezeiten im Internet machen den Unterschied. Wenn ich die Datei mit dem lokalen Bildbetrachter aufrufe, beginnt sie, wie du sagst, beim ersten Bild. Wie aber soll das mit den geheimen Botschaften funktionieren?

  6. Da war gar kein “Zwitschern der Wanderameisen”… – Die haben gekichert! So wie ich. :) )

  7. ich zolle dem kuenstler meinen reschpeckt…
    *klatschklatschklatschklatschklatsch*
    :-)

  8. *lautundschallendlach*

    Ich wollte schon lange im Bett liegen, doch konnte ich mich dieser Show nicht entziehen!

    Für mich der Knaller: Fred Astair und Cyd Charisse :) )

    HaiEssen ist fertig!

    • Hallo, Juleika, dann hast du hoffentlich nicht von gefräßigen Haien geträumt.

      Mit Cyd Charisse fand ich Fred Astair am besten.

      • Kaffeepause

        Ich weiß nicht ob, geschweige denn was ich geträumt habe.
        Doch da ich nicht schweißgebadet aufgewacht bin … ;)

        Ihre Ausstrahlung war gewaltig, da hat es geknistert.
        Ginger Rogers konnte zwar tanzen wie keine andere, ja, doch mehr ist in den Filmen nicht rübergekommen.

        Und ich hab fast alle auf der UFA Filmkollektion :yes:

        • Glück gehabt. Um die UFA-Kollektion beneide ich dich, denn ich bin ein großer Fan von Fred Astaire. Kein anderer Stepptänzer war so elegant wie er. Oder was sagst du als Tanzexpertin?

          • Ja, elegant ist der richtige Ausdruck.
            Ich hab das auch mal versucht, bei mir sah das dann eher aus wie das was die tanzenden Pinguine in Happy Feet zeigten ;)

            Die Tanzexpertin bleibt dann doch lieber bei Standart und Volkstanz.

            Herzlichst,
            Deine Jule

  9. Werter Herr Teppichvertriebsdirektor,

    gewisse Leute würden jetzt wieder sagen, der Weiße Hai und die liebe Mutter wären halt eh’ dasselbe, und da wir gerade dabei sind: so soll es sein! Die Intellektuellen haben die hohe Ehre und tiefe Pflicht (oder so ähnlich), die Angehörigen der Unterschicht zu führen, zu leiten usw., indem sie ihnen auch oder vor allem oder besonders ihr Unbewusstes deuten und interpretieren, und das ist hier sehr gut gelungen: man muss nicht einmal lesen können (das kommt womöglich eh’ bald gänzlich aus der Mode), es gibt auch oder vor allem Bilder, und in denen werden sich eben so allgemein verbreitende Phantasien wie “ist wie 1929″ oder gar “3.Weltkrieg” sehr schön in der Figur des Hais symbolisiert…

    Hä-ähm. Habe ich wieder die schöne Kuschelstimmung gestört: es kuscheln jetzt alle, weil es “da draußen” voll abgeht. Und man kann sich ja aussuchen, ob ich das jetzt ernst gemeint habe oder nicht…

    Das mit Thomas Mann habe ich aber übel genommen. Echt jetzt, boah…

    Und, schade (ich habe das wohl wahrgenommen, aber ich bin gerade wieder einmal bisschen, sorry, am Abkacken; “Alles selbst hergestellt, alles selbst hergestellt!”, blabla): zuletzt sah es ja so aus, als würde das Teppichhaus zwar nicht vergoldet, aber verbronzt werden (nicht zu verwechseln mir “verbronxt”), aber es hat nicht sollen sein, und ich abgefeimter Trittbrettfahrer werde nun doch nicht mit berühmt…

    Mit vorzüglicher Zerknirschung infolge neuerlichen geflissentlichen Absetzens von Klugschiss verbleibt

    Mit besten Grüßen

    Der Dino

    • Ich erwäge, das Teppichhaus für den “Karl-Valentin-Chip” in Weißbierdosenweißblech vorzuschlagen: ich will auch mal kreativ sein, kchchch…

    • Lieber Graphodino,

      vielen Dank, deine Interpretation ist ja interessant. Ich kann dir jedoch versichern, dass ich derartige Gedanken nicht hatte, als ich die Geschichte gemacht habe, was freilich keine Rolle spielt, denn die Offenheit für verschiedene Interpretationen ist das Wesen der Kunst.

      “Die Intellektuellen haben die hohe Ehre und tiefe Pflicht (oder so ähnlich), die Angehörigen der Unterschicht zu führen, zu leiten usw.” – das ist ja eine hübsche Forderung. Intellektuell bist du ja selbst. “Jedermann sein eigner Fussball.” (John Heartfield)

      Entschuldige den Spasss mit Thomas Mann. Doch sein Gesichtsausdruck passte einfach zu gut. Für mich ist immer wieder überraschend, wie man disparates Bildmaterial durch eine Kombination mit Text so umdeuten kann, dass sich das Bildmotiv in eine Geschichte einfügt.

      Was das Berühmtwerden als Trittbrettfahrer betrifft – warte mal ab. Spätestens die Nachwelt wird in dir einen anregenden Kommentator sehen. ;) Ich hätte gern den Jurypreis bekommen, doch schon die Nominierung war eine Auszeichnung.

      Es grüßt aus dem fernen Westen,
      Dein Trittenheim

      • Um Wimmels hillen: so ernst hatte ich das mit dem führendem Lübecker auch nicht gemeint…

        Ich bin nicht intellektuell. Ich bin der ewige Hilfsarbeiter, in dem der göttliche Funke dennoch zumindest glimmt…

        Und wer ist schuld? – Richtig: Erich!

        So fern ist das nun auch nicht; erstens willst Du ja wohl, wie ich ich höre, alsbald hannoveranisieren, und dann werde ich mich in wenigen Tagen auch wieder um Bajuwahrheitsfindung bemühen…

        Oder so ähnlich.

        Ich wünsche einen erquicklichen Ersten Advent

        Der alte Dino

        • Verwechselst du Intellektueller mit Akademiker? Ein Zitat aus Wikepedia:
          “Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind Intellektuelle Menschen, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht auf der Legitimitationsfähigkeit durch in der jeweiligen Gesellschaft verbindliche Grundwerte und liegt vor allem in ihrem Störpotenzial.”

          • Lieber Trittenheimer!

            Was ist das für eine “Definition”? Ich kenne ja nun diesen W. Ikipe-Dia nicht, aber doll isses nich, ejh…

            Ich würde “Intellektueller” in etwa so “definieren” (das ist jetzt voll über den Daumen gepeilt, nix zu Ende gedacht und ausformuliert usw.): ein Mensch (es kann natürlich auch eine Menschin sein, sorry!), dessen Werktätigkeit wesentlich in einem geistigen Raum stattfindet, in dem soviel Schutz, Abstand und innere Ruhe möglich sind, dass durch Relativierungen von Wahrnehmungen aus einer als Außenwelt gesetzten “Realität” und dem spielerischen Umgang mit ihnen usw. neue Erkenntnisse, Einsichten, Anregungen usf. möglich sind.

            Hier wirkt wieder ein krasses Paradox: einerseits “produzieren” also I. nicht wirklich etwas, sie stellen nix her und sind eigentlich “unnützlich”; andererseits sind sie auf der Ebene zu Gange*, die den Menschen als Menschen ausmacht, auf der er über das Säugetier hinaus geht usw. usf.

            Ein weiteres Paradox: einerseits scheint dieser geistige Raum immer mehr zu schrumpfen und zu schwinden (er ist auch einfach nicht mehr “in” usw.) – andererseits erfährt er “Neu-Auflagen” durch das Indernett usw.

            Außerdem: den “virtuellen Raum” hat es immer gegeben, lange vor dem Indernett; dem grandiosen Satz folgend (dessen “Urheber” mir infolge meiner zahllosen Altersbeschwerden gerade entfallen ist), dass es im Grunde keine Bücher gäbe, weil nämlich alle Schriftsteller gewissermaßen an einem Buch schreiben würden, erlaube ich mir die karge These, dass Intellektuelle zudem Leute wären, die sich in einem seit Jahrtausenden währendem Gespräch befänden. Tandaradei!

            Dem Bundesverdienstkreuz steht nun nichts mehr im Wege, denke ich, hä-ähümm!

            Und was nun mich betrifft (ich rede, ich habe es mehrfach ein geflochten, nur ungern und selten über mich, ahuahuahu), so “schaffe” ich es immer wieder, mich in die unmöglichsten Situationen zu bringen, in denen mir gar nichts Anderes übrig bleibt, als wieder mucheln und knuffen und schindern zu gehen usw., so dass ich nach paar Wochen wieder über “lang ersehnten” Büchern geflissentlich Opa mäßig ein nicke, und so vergehen die Tage, die auf Erden mir gegeben sind, und ich freue mich auf mein Senioren-Studium, amen!

            Dies ist einer der Punkte, in denen ich mich wesentlich vom “durchschnittlichem” Unterschichtler unterscheide: ich suche die Schuld meist oder fast immer (zuerst) bei mir, deswegen auch der ironische Schlenker mit Erich: ich fand Honi ja voll knorke, vor allem wegen der coolen Horn-Brille*, boah!

            Hiermit habe ich wieder einen Versuch unternommen, witzisch zu sein: ich bitte um Verständnis!

            “Unterschicht” ist auch keine “Selbstbezichtigung”, sondern ein durchaus regulärer soziologischer Begriff (ich weiß, das Du das weißt; ich wollte nur kundtun, das ich es auch weiß): nach den geltenden “Bestimmungen” auch oder gar vor allem dieser ergötzlichen Wissenschaft (nämlich der Soziologie), bin ich Unterschicht, und außerdem auch eine “Marginal-Person*”, gleichfalls ein terminus soziologicus furiosus, hihi; das war jetzt, passender Weise, Gossen-Latein.

            Über das mit dem „Störpotential“ muss ich nachdenken… – Ich bin doch klein und mein Herz ist rein? Ich bin doch immer lieb?

            Okay, jetzt geht es wieder bergab; ich werde nunmehr, banalen somatischen Bedürfnissen erliegend, denen auch ich keineswegs abhold bin, hä-ähm, einen riesigen Topp Kaffee sowie ein riesiges Stück Marzipan-Stollen in meinen animalischen Gierschlund praktizieren, und zwar aber immerhin

            Mit adventlichen Grüßen ins Teppichhaus

            Der alte Dino

            *Neue Brechschreibung: krichsdiekrise, Alta!

  10. Wieder einmal ganz große Klasse! :)

    Allein schon für solche Kreationen lohnt sich das Hiersein bei blog.de.

  11. :) ) ist er gut? er ist gut, nee, nicht der hai, der jules! :)

    aplause

  12. Applaus zur gelungenen Wiederinszenierung Ihres alpenländischen Erfolgsstückes!

    • trithemius

      Dankeschön. Das ist in der Tat eine “Wiederinszenierung”, ursprünglich 1979 als Fotogeschichte abgedruckt in der Hochschulzeitschrift “Aachener Prisma”. Etwa 2005 habe ich dann die Original-Montagen für eine Bildgeschichte im alten Teppichhaus eingescannt und neu zusammengestellt und gelettert. Die Originale sind mit dem in den 70ern üblichen Montagekleber Fixogum aufgeklebt und montiert. Dieser Kleber schlägt leider nach etwa 20 Jahren durch, was die Flecken auf manchen Zeitschriftenfotos erklärt. Später habe ich dann aus den drei Akten ein Gif gemacht, das auch schon mal bei Twoday zu sehen war. Gerne hätte ich noch einges daran verbessert, scheute aber die Arbeit.

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