Teppichhaus Intern – Vom Blogtext zum Buch (1)

TeppichhausIntern03

Liebe Kundinnen und Kunden,

auf Anregung des Herrn Mark E. Ting, einem umtriebigen Mitarbeiter im Hause Wilhelm Ruprecht Frieling, bereite ich zur Zeit eine Buchfassung der beiden Lesenächte vor. Die Texte werde ich redigieren, kleine Ungereimtheiten beseitigen und ein wenig erweitern bzw. entfalten, wo es das Verständnis erfordert.

Das Buch wird als “Book on demand” erscheinen. Informationen zu dieser Veröffentlichungsform dort.

“Wanderung ins Jahr 21346″ enthält die Texte und Bilder sowie die Originalgrafiken der beiden Lesenächte, einige zusätzliche Seiten mit Hintergrundinformationen und Nachträgen und, weil Bestandteil des pataphysischen Internet-Experiments, die abgegebenen Kommentare in einer Randspalte, zeitlich dem Text zugeordnet, soweit es layouttechnisch möglich ist.

Die Damen und Herren Wanderer bitte ich, mir in einer privaten Nachricht mitzuteilen, ob sie mit dem Abdruck ihrer Kommentare einverstanden sind. Selbstverständlich berücksichtige ich auch die Bitte um Tilgung eines speziellen Kommentars. Ich werde die Kommentare belassen, wie sie abgegeben wurden, wenn nicht sinnentstellende Fehler darin vorkommen.

Die Veröffentlichung über LULU will ich, auf Anregung von sha-mash, in ihren Abläufen dokumentieren. Auf diese Weise werden meine Erfahrungen vielleicht helfen, wenn jemand ebenfalls ein Buch in einem Online-Verlag veröffentlichen will.

Freundliche Grüße
Trithemius

Stand der Dinge
1. Tag: Textredaktion und Layoutexperimente

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34 Antworten auf Teppichhaus Intern – Vom Blogtext zum Buch (1)

  1. Yeah super. Das sind wir gespannt.
    Sowohl auf a) den Erfahrungsbericht mit Lulu
    und b) wie sich die Lesenaechte in Buchform anfuehlen.
    -m*sh-

  2. Viele interessierte und begeisterte Leser und damit Erfolg,
    wünscht dir von Herzen LillY!

  3. Nach meinen bisherigen Wanderungen im Lululand sind die Versandkosten und -zeiten derzeit noch das größte Problem. Eine Auslieferung rechtzeitig zu Weihnachten sollte nicht versprochen werden, lieber Jules.

    Das wird sich verbessern, wenn die Lulu-Bücher in Norderstedt gedruckt werden, das soll im ersten Quartal 2007 beginnen. Bis dahin wäre ein Weg, wenn Du als Herausgeber einen Batzen erwirbst und dann als Büchersendung SIGNIERT an die einzelnen Besteller schickst. Das beschleunigt die Angelegenheit.

    Meine Buchbestellung liegt der Direktion vor.

    Ich freue mich, wie schnell Du Nägel mit Köpfen machst und wünsche Dir viel Erfolg!

    Prinz Rupi

    • Lieber Prinz Rupi,

      da hätte ich dich besser vorher einmal gefragt, als ich naiver Weise dachte, die Auslieferung des Buches könnte noch vor Weihnachten klappen. Schon haben wir die erste Erfahrung gemacht. Alles braucht seine Zeit, auch bei LULU.
      Deine Anregung zu signieren und den Versand abzuwickeln, will ich einmal überdenken.

      Danke für Ihre Bestellung, bester Sir!

      Ihr ergebener
      Trithemius

      • Die Hardcover werden derzeit in USA und Kanada gedruckt, und da dauert die »normale« Post eben seine Zeit. Ich habe sechs Wochen auf Test-Hardcover gewartet und vier Wochen auf Paperbacks (kommen aus Spanien). Meine Lulus lasse ich erst einmal für mich in einem Stück zur Ansicht drucken, ich verbessere sie dann formal und gebe sie danach erst frei. Das Faszinierende an Lulu ist nämlich, dass du ein einziges Buch produzieren kannst, das immer weiter verbessert werden kann, bis du zufrieden bist und dich öffentlich entblößt …

        Je mehr Ahnung Du von der Druckvorstufe hast, das dürfte bei Dir wesentlich ausgeprägter als bei mir sein, desto schneller kommst Du natürlich zum Ergebnis. Da bewege ich mich eher wie eine Schnecke …

        Viel Erfolg, und wenn Du mich brauchst, dann melde Dich!
        Ich helfe Dir gern

        Hattatu! Dada! Lulu!
        Rurupipi

        • Danke für diese Aufklärung, mein Lieber.
          Da ich Erfahrung mit Großdruckereien habe, werden die PDF das geringste Problem sein. Doch ich weiß auch, wieviel selbst bei bester Druckvorbereitung bei den späteren Arbeitsprozessen noch schief gehen kann.
          Schrittweise vorzugehen, wie du es beschreibst, ist deshalb gewiss ratsam.
          Allerdings vergeht viel Zeit zwischen den Lesenächten und dem Buch. Da überlege ich, ob ich es nicht bei einer Druckerei machen lassen soll, mit der ich gute Kontakte habe. Die würden den Versand für mich vornehmen, und ich könnte vorher signieren.
          Das könnte ja parallel laufen, wenn ich von LULU eine ISBN-Nummer haben will, damit das Buch auch über den Handel verfügbar ist. Die kostet auch etwas, oder?
          Was meinst du?

          Fragt
          Jules

          Tretet DADA bei!

          • Lass Dich nicht von einer spontanen Idee (die ich Dir ins Ohr gesetzt habe, ich weiß) jagen, lieber Freund! Lulu hat Vor- und Nachteile!

            Zu den Nachteilen gehört, dass nur für bestimmte Buchformate das Paket »Global Distribution« mit ISBN (kostenpflichtig) angeboten wird. Es handelt sich dabei um eine US-ISBN, die im Deutschen Reich wenigl taugt. Deutsche ISBN gibt es aber Frühjahr.

            Bei der Sache mit dem Handel würde ich mich selbstkritisch befragen: wird das Buch wirklich von so vielen Leuten bestellt, dass sich der Aufwand lohnt? Da die Last des Verriebs im wesentlichen auf Deinen Schuzltern liegen wird, kannst Du es auch gleich selbst machen – und dann brauchst Du weder EAN-Code noch ISBN.

            Aber das ist eine Frage Deiner (verlegerischen) Konzeption. Lulu bietet derzeit preiswerten Privatdruck. Dafür sind sie ein ausgezeichneter Partner. Glaubst Du an den Handel, dann geh zu BOD, da bekommst Du die ISBN samt einem Hauch Illusion.

            Rupi

            • Eben, das hatte ich mir auch gedacht. Eine ISBN-Nummer ist im Fall der Lesenächte nicht nötig. Trotzdem gucke ich mir BOD einmal an. Drucken die wenigstens irgendwo in der Nähe?

              • BoD druckt in Norderstedt bei Hamburg. Es handelt sich um eine Libri-Tochter. Du zahlst Grundgebühr, mit diesem wichtigen Unterschied zu Lulu setze ich mich in meinem Artikel auseinander.

                Ohne Deine Euphorie zügeln zu wollen: informiere Dich in Ruhe, entwickele daraus Deine Konzeption und dann beginne den 1. Tag. Denn was nützen Dir beispielsweise Layoutexperimente, wenn Du die Formate nicht frei wählen kannst???

                Die konventionelle Herstellung rechnet sich bei günstigem Einkauf erst ab einer Druckauflage von 250 Exemplaren im Paperback. Ob diese Menge abgesetzt werden kann, musst Du Dir selbst beantworten.

                Wenn ich Dir zu hart argumentiere, bremse mich bitte ab.
                ;)

                • Ich bin dankbar, von deinen Erfahrungen profitieren zu können. Alle, die das Projekt verfolgen, haben ebenfalls etwas davon.

                  Dazu werde ich ab und zu eine Zusammenfassung geben.
                  Die Druckerei, die ich kenne, kann auch Einzelexemplare herstellen. Ich werde einmal eine Kalkulation einholen. Inzwischen haben viele Druckereien Druckautomaten, mit denen sie preisgünstig Einzelexemplare drucken können. Allein das Binden ist in diesem Fall ein Problem. Deshalb werde ich evtl. vorab eine kleine Auflage auf Vorbestellung machen und LULU zusätzlich in Anspruch nehmen, wenn die Nachfrage größer sein sollte.

        • Lulu klingt irgendwie blöd.
          So als wären die Bücher nur für’s Klo bestimmt.
          Entschuldigt die Störung. ;)

  4. ja, dann sollten wir doch gleich eine sammelbestellung organisieren ;)

    • ;) ich hätte jetzt erst daran gedacht als mitautoren tantiemen einzusacken und kostenlose belegexemplare an land zuziehen ;)
      ‘ne mein ok habt ihr und nachdem ich nur 1/2 nacht dabei war verzichte ich auf die gewinnbeteiligung :>

      • Dazu muss ich jetzt leider etwas sagen, lieber Reinhold, weil du die Idee von kostenlosen Belegexemplaren für die Mitreisenden in die Welt gesetzt hast.

        Die Texte sind ja nicht vom Himmel gefallen. Für beide Lesenächte sind je 20 Arbeitsstunden eher untertrieben.
        Da das Layout kompliziert ist, ich noch redigiere und feile, muss ich mit weiteren 20 Stunden rechnen, bis die Druckvorlagen versandfertig sind.
        Das Verpacken und Versenden der Bücher will ich jetzt gar nicht mit berechnen.

        Wer bezahlt die Belegexemplare? Ich. Das heißt, ich gerate bei mindestens 60 Arbeitsstunden mit ein paarhundert Euro in die Miesen.

        Du verstehst vielleicht, dass bei diesen Aussichten die Motivation schlagartig in den Keller sackt.

        • lieber jules,
          es ist dir doch sonst gegeben feinsinnig und genau zu beobachten, also bitte auch bei mir – ;) beachten :!:

          - das war doch nicht wirklich ernst gemeint,
          hoffentlich schafft deine Motivation es wieder die Kellertreppe hinauf mlg reinhold

          • Die Idee von kostenlosen Belegexemplaren ist ja nicht grundsätzlich abwegig. Wenn ich früher ein Jahrbuch herausgegeben habe, hat selbstverständlich jeder Autor eines bekommen. Auch bei dem Kalender, den ich gemacht habe, er hatte auf der Rückseite Texte von Blogfreunden und mir, auch dabei hat jeder ein Belegexemplar bekommen. Doch in diesem Fall muss ich es ja selbst finanzieren, und ich kann mir nicht vorstellen, dass das Interesse höher ist als 50 Exemplare. Dafür nehme ich jetzt all die Arbeit auf mich.

            Deshalb musste ich erklären, warum es nicht geht.

            PS.: Kannst du mir nochmal den Link schicken von dem kostenlosen Tonstudio? Odeo bringt mich zur Verzweiflung, weil es mich bei jedem Schritt ewig warten lässt.
            Und ich will heute Abend eine Lesung einstellen.

  5. BOD ist, nach meinen bisherigen Erfahrungen, zumeist relativ teuer, schon der Mastersatz verschlingt dort teilweise Unsummen. Mit einer kleineren ortsansässigen Druckerei plus halt der Mühsamkeit des Selbstverschickens kommt man günstiger bei weg, es sei denn man plant gleich eine Tausender-Auflage.
    Entstand die Idee mit dem Buch eigentlich hinterher oder war das schon eine Überlegung im Vorfeld?

  6. wahrscheilich bekommst du bei der druckerei deines vertrauens rabatt.

    habe auch bekannte mit einer druckerei, wenn du mir ein paar eckdaten gibst, kann ich ja mal fragen, was die nehmen und dann hättest du einen vergleich

    • Danke für das Angebot. Ich werde darauf zurückkommen, wenn ich mehr weiß. Zur Zeit kann ich noch nicht genau einschätzen, wie dick das Buch wird.
      Die Druckerei, mit der ich zusammenarbeite, baut gerade einen Zweig für Online-Bestellungen auf. An der Planung bin ich ein wenig beteiligt.

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