Pferd


Pferd – Foto & Fotomontage Trithemius, größer: Klicken

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4 Kommentare zu Pferd

  1. Mehr Palindrom geht nicht. Das Problem ist, dass man bei diesem Pferd nicht weiß, von welchem Ende man es aufzäumen soll.

    • trithemius

      Du hast es erfasst! Das Runenpalindrom ist eigentlich in den berühmten Kylverstein geritzt. Ich habe es von einem Foto mit Transparentpapier abgepaust und mit Photoshop auf den schönen Kieselstein montiert.
      Das Palindrom ist an der Mittelachse gespiegelt. Es zeigt dreimal das Wort EUS=(altsächsisch) Pferd, von der Mittelachse aus nach rechts und nach links gelesen. Die mittlere Rune entstammt dem älteren Runenfurthark, hat den Lautwert E und heißt ebenfalls EUS.
      Der Runenforscher Helmut Antz nimmt an, dass es sich um eine Beschwörungsformel handelt. Drei Pferde zu haben, war 400 nach Chr. sicher gleichbedeutend mit Reichtum.

      Bei Wikipedia steht freilich Unsinn, dass das Futhark auf dem Stein von Kylver zu Übungszwecken geritzt worden sei. Man kennt aus der Antike eine Unzahl von geritzten Alphabetreihen aus magischen Gründen. Wie die Beherrschung des Alphabets also magischen Zwecken diente, wurde das Futhark nicht einfach zur Übung geritzt.

  2. Es soll Gegenden auf diesem unserem Planeten geben, wo man als Besitzer einer Ziege als reich gilt. In Deutschland sind drei Pferde eine gute Methode um arm zu werden. 🙂

    Danke für die ausführliche und sehr interessante Erklärung. Wenn EUS das altsächsische Wort für ‚Pferd‘ ist, dann ist es aber ganz schön dicht am lateinischen Equus dran. Wie kommt das denn?

  3. trithemius

    altsächsisch eus, lat. equus und ahd. ehu gehen wohl auf eine gemeinsame indogermanische Wortwurzel zurück. Es ist gerade der häusliche Bereich (inkl. Haustier und Feldbestellung), an dem die indogermanische Sprachforschung die Gemeinsamkeiten und Abhängigkeiten der Sprachen festmacht.

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