Dass man hier überhaupt schon etwas lesen kann, verdanke ich meinem mittleren Sohn Malte. Am vergangenen Wochenende hat er mich besucht und den Rohbau des neuen Teppichhauses erstellt. Es gibt auch einen Teppichhaus-Shop, die Tür ist aber noch verammelt, vielmehr muss ich noch einen Durchbruch machen. Bei den WordPress-Vorgaben für das Blog befremdet mich die Kommentarfloskel: „X sagt:“
Das Verb „sagen“ ist übertragen zu verstehen, weil ja die Kommentare geschrieben werden. In der Tat kommt es durch die elektronischen Medien zu einer Wechselseitigkeit der Schrift, die bislang nur der Lautsprache zueigen war, und folglich zu einer Vermischung von Schrift und Sprache. Letztens stutzte ich, als ich auf eine SMS antwortete: „Schön, wieder von dir zu hören“, hab es aber gelten lassen, weil ich eine SMS aus Faulheit ungern korrigiere. Die klassischen Medien nehmen es schon länger nicht genau mit der Unterscheidung von Schrift und Sprache, wenn sie beispielsweise einen Schreibstilkritiker wie den Publizisten Wolf Schneider zum „Sprachpapst“ ausrufen. Um nicht einzurosten, habe ich eine Weile beim Bürgerjournalismusprojekt „Readers Edition“ veröffentlicht und mich just von diesem Sprachpapst losgesagt: „Nur die Journaille braucht einen Sprachpapst“. Prompt schalt mich ein Kommentator, ich hätte Schrift und Sprache gleichgesetzt. Will ich aber nicht. Sollte ich finden, wo man die Kommentarfloskel ändern kann, werde ich das gleich machen.




Vom Hörensagen stammt meine Information über die Möglichkeit der Baustellenbesichtigung.
Blogspezifisch geht das so: von AWTchen zu Graphodino, zur verschlossenen Teppichhaustür, zu Readers Edition und dann der Klick zu dieser vielversprechenden Baustelle.
Mir sagt (schreibt) ja keiner was.
Einen schönen guten Morgen.
Guten Morgen, liebe Marana,
ich freue mich, dass du hergefunden hast, und vielen Dank für das “vielversprechend”. Die Sache ist so: Das Anlegen eines neuen Blogs habe ich deutlich unterschätzt, es dauert also länger als mir lieb ist, zumal ich deshalb so lange im Unklaren lassen musste, wo es weitergeht mit dem Teppichhaus. Wenn alles fertig ist, dann gibt es in den beiden Filialen eine Brücke, über die man hierhin zur Eröffnung gleiten kann. Dann aber muss es hier auch was zu lesen geben. Deshalb schreibe ich also schon was, obwohl noch viele Details verändert werden müssen. Wenn allles gut geht, habe ich demnächst wieder Hilfe. Denn ich habe in der Leibnizuni zwei Aushänge platziert und jetzt einen Kontakt.
Viele Grüße
Jules
Ach es tut so gut, wenn man nach entbehrungsreicher Zeit wieder sein über alles geliebtes Stammcafé betreten kann. Da stört es überhaupt nicht, wenn da z.B. das Schild noch nicht mittig über dem Eingang sitzt.
Liebe Frau Faust,
Sie wärmen mir das Herz. Es freut mich sogar, dass Ihnen ein Detail wie das verrutschte Ladenschild auffällt. Denn das lässt darauf schließen, dass Sie auch bemerken werden, wenn alles hübsch an seinem Platz ist. Dienstag kommt der neue “Teppichhaus-Webmaster” und wird das Ladenschild verrutschen, hab’s gleich auf die To-do-Liste geschrieben, die wird freilich immer länger.
Wenn ich noch einen Wunsch äußern dürfte…
Leider habe ich hier bisher vergeblich die Möglichkeit der E-Mail-Benachrichtigung, immer wenn sich etwas tut, gesucht.
Danke, habe ich notiert, das einzurichten schaffe ich vielleicht sogar selbst.
Ach, das freut mich, dass es geklappt hat!
sagt: Kienspan ; )
Vielen Dank für die prompte und gute Hilfe!
sagt: Ihr Trithemius