Die Rache des Programmierers – Ein Freundschaftsdienst

Nr. 25 – Die Rache des Programmierers

Ein Programmierer, der entlassen werden sollte, ersann eine Weise sich zu rächen. Seine Firma hatte beschlossen, eine besondere Platin-Kreditkarte für Kunden mit fettem Konto aufzulegen. Mit einem Brief, worin die Vorteile der Karte für Bessergestellte dargelegt wurden, sollte über das Angebot informiert werden. Die automatisierte Postsendung wurde losgeschickt an Personen der Kaufkraftgruppe I, und gespannt wartete man auf die Reaktion der potentiellen Kunden. Die bestand aber nur aus bösen Anrufen, bis die Firmenleitung herausfand, was falsch gelaufen war. Der inzwischen gefeuerte Programmierer hatte bei den Werbebriefen die folgende Anrede eingegeben:
„Sehr geehrter reicher Stinksack!“

Nr. 26 – Ein Freundschaftsdienst

Ein junges Paar feiert Hochzeit. Je später es wird, desto ausgelassener geht es zu. Die Gäste verfallen auf allerlei verrückte Späße. Als die Stimmung so richtig auf dem Höhepunkt ist und alle schon ziemlich angeheitert sind, rücken ein paar Freunde damit heraus, sie hätten heimlich eine Liebesnacht des Brautpaares mitgeschnitten. Das gibt ein großes Hallo. Alle wollen die Aufnahme hören, auch das Brautpaar ist einverstanden. Die Aufnahme wird abgespielt. Man hört die Geräusche eines heftigen Liebesaktes und wildes Gestöhne der Braut. Hernach klatschen alle Beifall. Die Freunde werden gefragt, wie sie an die Aufnahme gekommen sind. „Das war ganz einfach“, sagt einer. „Letzten Freitag haben wir einen eingeschalteten Rekorder unter euer Bett geschmuggelt.“
„Was?!“, ruft der Bräutigam, „aber letzten Freitag war ich gar nicht zu Hause. Da war ich auf Geschäftsreise!“ Danach nahm die Feier ein abruptes Ende. Unklar ist, wie lange die Ehe noch hielt.

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