Archiv der Kategorie: Kopfkino

Botschaft für Rudi und boshafte Gedanken hinterher

Der Wind kräuselt die Wasserfläche des Teiches und verleiht ihr eine Optik wie fließendes Milchglas. Am Ufer steht ein Mammutbaum. Lichtreflexe wandern über seinen gefurchten Stamm und die Unterseiten der Zweige, ein Spiel von Sonnenlicht und Wasser, das mich schon … Weiterlesen

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Unkeusches Geld, ein Gottesräuber und ein Weltraumfahrer

Ein Gottesräuber ist nicht etwa einer, der Kirchen ausraubt. Obwohl das Wort Gottesräuber nicht mal im Duden steht, weiß ich Gottesräuber, was das ist, denn ich habe keinen irdischen Gegenstand aus der Kirche mitgehen lassen, ich habe Gott höchstpersönlich geraubt. … Weiterlesen

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Schreckliche Ereignisse auf dem Dorf

Verschnaufpause bei den modernen Sagen. Man soll ja nicht glauben, ich müsste sie nur aus meiner Sammlung kopieren. Nein, sie liegt nur als Ausdruck auf Papier vor, befindet sich in einem alten Schulhefter, auf dem über der Zeichnung zweier Pferde … Weiterlesen

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Ich wäre so gern Vorsitzender meiner selbst

In China gibt es manches, was es bei uns nicht gibt. Umgekehrt ist es natürlich genauso. In China gibt es beispielsweise den Spruch nicht: „Was kümmert mich, ob in China ein Sack Reis umfällt“. Jedenfalls habe ich gehört, dass man … Weiterlesen

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Zu Gast beim Sammler des Lichts in der Rue Henri Maus

Kürzlich bekam ich eine E-Mail von einem Studienfreund, der in meinen Texten oft schon unter dem literarischen Pseudonym „Nebenmann“ aufgetaucht ist. Vor allem war er einst der Mitorganisator einer abenteuerlichen Kunstaktion in der Eifel, die ich in der legendären Online-Lesenacht … Weiterlesen

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In einer stillen Sommernacht (3)

Einmal hörte ich ein Moped durch die Nacht knattern. Es war eine stille Sommernacht, eine laue Sommernacht, in der man bei offenem Fenster schläft. Aber ich habe nicht geschlafen, sondern hörte das Moped durch die Nacht knattern. „Knattern“ ist ein … Weiterlesen

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Wenn die Schwalbe schläft, wird sie unsichtbar

Von meinem Bett sehe ich gut 20 Schwalben, wie sie die Himmelsbläue durchschneiden, gierig hin und her schießen, in großen Kreisen aufsteigen und dabei manchmal unsichtbar werden im vagen Dunst. Dass da Dunst im wolkenlosen Himmel ist, sieht man nur … Weiterlesen

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Boshafte Naturbetrachtung im Grünen

Auf das Waldrestaurant an der Mühle beim Annateich bewegt sich im lockeren Gänsemarsch eine Beerdigungsgesellschaft zu, gutsituierte Männer und Frauen mit ernsten Mienen. Wie sie der Reihe nach im Gasthaus verschwinden, um das Fell des teuren Toten zu versaufen, stelle … Weiterlesen

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Einiges über einiges

Vorrede – Die nur geschrieben wurde, dem Leser gefällig zu sein Es gab eine Zeit, einige Jahre ist das her, da habe ich täglich geschrieben, was nicht etwa bedeutet, ich hätte nur irgendwo rumgesessen und etwas in mein Notizbuch, das … Weiterlesen

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Glänzende Tasten, Goldene Worte und falsches Ö

Ich habe meine Tastatur geputzt. Nicht einfach so mal dröber gewischt, sondern Taste för Taste herausgenommen, an den vier Kanten entlang geputzt und öber das Gesicht gewischt. Nach mehreren Jahren des Gebrauchs war es nötig geworden. Erfreut stelle ich an … Weiterlesen

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