Ein Bild und seine Gedichte (8) – ja-ja-ja!

Ich mach‘ euch leer, dann ist vorbei
mit diesem blöden Ja!-Geschrei!
Zum Ja gehört auch manchmal Nein,
nur immer ja! heißt irre sein.

(Trithemius)
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Etymologisch ist nicht sicher,
woher das Ja gekommen ist,
vielleicht aus einem altem Zwist
um Kaffeesahnebi*cher.

*Keine Sinnestrübung!
Die dritte Lautverschiebung!

(Shhhhh)
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Magst Du den Kaffee gerne sahnich?
Vergiss´ die Dosenmilch von JA! nich!

Magst Du den Kaffee schwarz und mager.
Dann bist Du cool und kein JA!-Sager!

(Lo)

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Der Mensch schätzt für gewöhnlich nicht,
wenn Kaffeesahne vorlaut spricht.
Erst recht nicht, wenn laut »ja!« sie schreit –
welch eine Ungehörigkeit.
Dies führt beim Menschen zu Verdruss
und mindert den Kaffeegenuss.

(nömix)
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Wenn Kaffeesahne sprechen will,
dann ist sie leider niemals still
und ist ihr Wortschatz noch so klein,
sie blökt dir in den Kaffee rein.
Doch kann sie erst das Alphabet,
verpfeift sie dich im Internet.

(Trithemius)
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Ich kann nicht ja zur Sahne sagen,
bei uns möcht ich das Obers schlagen.
Doch hört man auch bei uns vom Hartz,
drum bleibt auch euer Kaffee schwarz!

(la-mamma)
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Ja, ja, ja ja, und immer wieder das ja
Plastikmüll zum Abreißen ist schon klar
Zum Abreißen existiert letztendlich für alle Dicken, Normalos und Schlanke
ein Toilettenpapier, denn nach dem Ja-Konsum wünschen sie sich alle Danke …

(Careca)

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