Zu wenig NSA-Beamte in Reisezentren der Deutschen Bahn

Eigener Bericht (hps) – Lange Wartezeiten im Weihnachtsreiseverkehr drohen nach Aussage von Bahnchef Rüdiger Grube bei der Deutschen Bahn. „Leider haben die US-Behörden ihr Personal in den Reisezentren nicht wie in den Jahren zuvor deutlich aufgestockt. Das ist ganz eindeutig eine Reaktion auf die Enthüllungen des Herrn Snowden und die übertriebene Kritik an den USA“, sagte Grube.

Fernreisende sollten sich bereits zwei Stunden vor Reiseantritt in den Reisezentren der Deutschen Bahn einfinden, damit NSA-Beamte und Beamte der US-Heimatschutzbehörde sie in Ruhe kontrollieren könnten. Reisende müssten ihren Reisegrund und das Reiseziel schlüssig erklären können.

Grube räumte ein, die Sicherheitsmaßnahmen seien zwar für die meisten Bahnkunden lästig und unangenehm, hätten sich aber schon oft als notwendig erwiesen, besonders im Weihnachtsreiseverkehr. „Es muss beispielsweise verhindert werden, dass junge Männer arglose Omas besuchen, um per Enkeltrick deren Ersparnisse abzugreifen, Geld, mit dem sie eventuell terroristische Aktionen vorbereiten könnten.” Umgekehrt gälte es natürlich, bundesweiten Omaterror zu verhindern.
(Hanno P. Schmock für Teppichhaus investigativ)

“Bitte hier auf NSA-Kontrolle warten!” im Reisezentrum der DB – Foto: Trithemius

Dieser Beitrag wurde unter Teppichhaus-News, Zirkus schlechten Geschmacks abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

16 Antworten auf Zu wenig NSA-Beamte in Reisezentren der Deutschen Bahn

  1. 7×4= zwanzig acht. War meine eben meine Aufgabe, die ich zu lösen hatte, um hier kommentieren zu dürfen, das ist ja schon reichlich exotisch.
    Darüber habe ich jetzt vergessen, was ich eigentlich schreiben wollte.

    • trithemius

      Die Captcha-Abfrage ist offenbar ein schlecht übersetztes US-Tool. Der Anglizismus gehört zur NSA-Verwirrungstak…äh… worum gehts?

      • Ich dachte ja schon, das sei vielleicht endlich eine weniger verwirrende Maßnahme, mit unseren Zahlwörtern umzugehen, als die bislang benutzte und soll jetzt von deinem Blog aus, in die deutschsprachige Welt hinausfinden und dort Fuß fassen.
        Mir passiert es heute noch, wenn ich zweistellige Zahlen diktiert bekomme, dass ich mich verschreibe.

        • trithemius

          Das Problem kenne ich, sehe mich aber außerstande, es aus der Welt zu schaffen. Mein Blog hat nicht genug Verbreitung, mithin zu wenig Einfluss.

  2. Ich finde es überflüssig, dass sich über diese hoheitliche und wertvolle Aufgabe mit einem leicht zynischen Unterton lustig gemacht wird. Nach inoffiziellen, undementierten Angaben der NSA hatten sich in den letzten 365 Tagen über 2.000 potentielle Verdächtige durch Fahrpreiserhöhungen, Wartezeiten und Zugverspätungen von potentiell gefährlichen Aktionen (wie im Zugrestaurant sich an dem dort angebotenen Bier besaufen in Verbindung mit dem unberechtigten Verschmutzen der angrenzenden Toiletten) abhalten lassen. Dadurch wurde die Sicherheit in den Zügen um das dreikommasechs-fache von der ursprünglich gemachten internen Annahme erhöht. Ob darunter auch Anschläge auf die körperliche Unversehrtheit von hochrangigen Politikern (es soll ja noch welche geben, die einen ICE einer Luftmaschine vorziehen) fallen, konnte nicht bewiesen werden, muss aber folgerichtig angenommen werden. … ;)

    • trithemius

      *rofl* Vielen Dank für die wichtigen Hinweise! Solche Kommentare sind aber auch gefährlich. Ich habe mich grad vor Lachen verschluckt.

  3. graphodino

    (… die NSA kontrolliert bereits, bevor sich überhaupt der Antrieb bemerkbar macht zu verreisen…)

    • graphodino

      … verreisen zu wollen… – wie auch immer: das Neuronet kommt…

    • trithemius

      Das ist gruselig, aber nah an der Wirklichkeit.

      • graphodino

        … ich glaube (ohne irokasmus usw.), dass wir so was wie “Neuronet” noch erleben werden…

        (… was wird dann z. B. aus der Schule mit diesem “vorn produziert sich Einer – und eine Gruppe konsumiert seine Darbeitungen”… stattdessen kann man beliebiges Wissen “runter laden” – und auch wieder löschen, wenn man es nicht mehr braucht…)

        • graphodino

          (… meine Fehlleistungen sind derzeit besonders freudig – “Darbeitungen”, muahaha…)

          • trithemius

            Wenn ich merke, dass ich derzeit wieder ein großer Vertippdepp bin, schreibe ich wichtige Kommentare mit Word vor und kopiere sie ins Kommentarfenster.

            • graphodino

              … mache ich auch öfter (ich habe OO – aber da ist kaum was nicht drin, was Word hat… oder so ähnlich… – und kost nix!)… aber da das hier ein Text-Teppichhaus ist, gebe ich mir eh’ mehr Mühe… schleim, schleim…

        • trithemius

          Ich meinte diese Systeme wie Blue CRUSH, mit dem die Polizei in den USA versucht, Verbrechen zu verhindern, indem sie vorhersagen, wer sie begehen könnte. Hier
          wird aber ein Forschungsprojekt des US-Heimatschutzministeriums beschrieben, das noch viel weiter geht.

          Das “Neuronet” macht die Gedankenkontrolle natürlich noch einfacher.

          • graphodino

            … nee – ich meine nicht Gedankenkontrolle und so, sondern die Vernetzung über Brain-Computer-Interfaces… das klingt gruselig, aber es wird kommen und es gibt längst Ansätze… “Neuronet” sollte ich vielleicht schützen lassen,höhö…

            • graphodino

              “Ein Forschungsprojekt namens FAST” – man fastet, harhar… krass… bin gespannt, wann der erste Unschuldige dran glauben muss… – vielleicht sollten die sich Spielberg als Berater holen (wenn sie es nicht schon gemacht haben)…

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>