Der Autor hat aber auch doch begraben

Vor einiger Zeit hatte ich beim Schreiben die Auch-Plage, wie man hier nachlesen kann. Noch früher ist mir ständig „doch“ in die Texte geraten. Schuld war mein Bruder, der immer gegen das Wörtchen „aber“ gewettert hat, so dass ich mich „aber“ nicht mehr zu schreiben traute, wenn ich inhaltlich etwas einräumen wollte, sondern das Ersatzwort „doch“ genommen habe. Die Dinge sind eben nicht so klar auf der Welt. Daher muss man gelegentlich relativieren oder eine Aussage einschränken. Ich könnte Sie jetzt langweilen mit feinsinnigen grammatischen Erörterungen, wann doch und wann nicht. Auf Rat meines aufmerksam lesenden Sohnes habe ich einfach mal nach „doch“ in meinen Texten gesucht und geschaut, wo doch stehen bleiben durfte, durch aber ersetzt werden oder im Text begraben werden konnte. Falls Ihnen in den Leseproben ein fehlendes oder überflüssiges doch auffällt, können Sie es mir gerne aufs Brot schmieren, doch, doch doch.

Eigentlich braucht meine Leseprobe kein Foto. Ich habe nur dieses passende/passend gemachte, obwohl die Leseprobe auf einer belgischen Autobahn beginnt. Von da führt aber eine direkte Abfahrt auf den Friedhof von Verviers.

Abend auf dem Cimetière de Verviers – Foto: Gudrun Petersen, -bearbeitung: Trithemius
(Leseprobe: Klicken)

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