Die Neunerregel des Horaz

Heute Vormittag kam ich 20 Minuten zu spät zur Sprachtherapie. Ich hatte zeitig an der Bushaltestelle gestanden. Aber der Bus kam nicht. Nach 15 Minuten sah ich einen Zettel über dem Fahrplan, die Haltestelle sei ersatzlos aufgehoben. Sie werde wegen einer Unterspülung der Straße nicht angefahren. Blöd, so einen Zettel neben den Fahrplan zu hängen, auf den ich nie gucke, weil ich weiß, wann der Bus fährt, wenn er fährt. Außerdem fehlte der Hinweis auf die nächstgelegene Haltestelle. Die Unterspülung war nirgends zu sehen, aber zwei Klohäuschen standen schon am Straßenrand, untrügerische Hinweise auf eine bald eröffnete Baustelle. Ich trabte also zur Haltestelle am Lindener Markt, aber da stand, die Linie 100 werde an der Egestorfstraße abfahren. Als ich an der Fußgängerampel warten musste, fuhr dort gerade mein Bus ab. Im nächsten Bus lächelte mich aber immerhin eine hübsche Frau an, die zusammen mit mir an der aufgehobenen Haltestelle gewartet hatte.

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