Bettinas Gerüchte – im Zirkus des schlechten Geschmacks

Gleich zu Beginn dieses Textes muss ich mich entschuldigen. Ich bin nämlich gar nicht da, weshalb ich die Verantwortung für die folgenden Zeilen nicht übernehmen kann. Die schreibt ein Textautomat, und ich werde ihm nicht mal dabei über die Schulter gucken. Er hat nämlich gar keine, ist nur ein Computerprogramm.

Derweil kann ich einfach auf dem Bett liegen und über eine Sache nachdenken, die mich eigentlich gar nichts angeht. Dem Wulff seine Frau Bettina hat sich beschwert, dass Google das Gerücht verbreite, sie sei eine Hure gewesen, bevor der Wulff Christian sie geehelicht hat.

Man müsse bei Google nur „Bettina Wulff P“ eingeben, sagt sie, dann werde der Google-Autovervollständigungsautomat aus dem P das Wort „Prostituierte“ machen. Ich habe das testweise gemacht und bekam lauter Belegstellen über Bettina Wulffs Google-Beschwerde, aber überhaupt nichts darüber, zu welchen Bedingungen man sie hätte buchen können. Warum setzt Bettina Wulff das Gerücht in die Welt, man könne sie mieten, veröffentlicht aber weder Preise noch Verfügungszeiten, sondern ein Buch?

Es ist jetzt nicht so, dass ich Bettinas Dienste in Anspruch nehmen wollte. Ganz und gar nicht, wo doch schon der Exbundspräsident drübergerutscht ist, den ich ein bisschen eklig finde. Vermutlich ist der Maschmeyer auch dran gewesen, als man in der Maschmeyer-Villa zusammen geschlafen hat, wie Wulff seinerzeit verbreitete, wörtlich: „… mit den Freunden zusammen zu kochen, zu frühstücken, im Gästezimmer zu schlafen.” Das alles ist ziemlich peinlich – und unappetitlich sowieso. Ich bin froh, darüber nichts schreiben zu müssen. Dank Bettinas Autovervollständigung.

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