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Vierzig Sekunden Text
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Beste Grüße von der 70 Sekunden-Leserin. ; )
Hast du die Zeit gestoppt? Ich gebe zu, dass ich mal ein Schnelllesetraining gemacht habe.
Lieben Gruß von der Leine an die Alster!
Mir hat auch beim zweiten Lesen, die zur Verfügung stehende Zeit nicht gereicht, obwohl ich bekanntermaßen viel, fast zuviel und schnell, fast zu schnell lese und ebenso schnell dann auch wieder vergesse.
Was stand noch mal in dem Sekundentext?
Das weiß ich auch nicht mehr.
Sollten 40 Sekunden zu wenig sein? Aber der Text heißt ja so.
Ich lese zu schnell. Ich musste gefühlte 10 Sekunden warten (wahrscheinlich waren es nur fünf), bis er verschwand. … ein Bild verdrängt einen Text, welches ein zum Bild gemachter Text ist …
Dein letzter Satz entlarvt meine Mogelei, denn um den Text verschwinden lassen zu können, musste ich ihn tatsächlich zum Bild machen, weshalb er auch nicht mehr so leicht verformbar ist, wie er von sich selbst behauptet.
Die Flut der Bilder – vor allem auch guter Bilder – im Internet erinnert mich ein bißchen an das Märchen vom sich stetig vermehrenden Hirsebrei, der bald die ganze Stadt überdeckt, weil einer Frau das Zauberwort zum Abstellen nicht mehr einfällt. Irgendwann mag die Fotos keiner mehr ansehen, weil es einfach zu viele sind. Daß die Bilder die Texte besiegen, kann ich mir nicht vorstellen, sie hinterlassen, anders als das bei Texten möglich ist, so wenig Eindruck.
Du hast recht, die Bilderflut senkt den Wert des einzelnen Bildes. Im Text sind mehr die digitalen Bildwelten gemeint, die Computerspiele, die ja auch nichts Nachhaltiges vermitteln, sondern nur Zeit fressen, Zeit, die zum Lesen fehlt.