Die Papiere des PentAgrion (v1) – Dachboden gesichert

Immerhin das. Aufnahme vom 12. Oktober 2009, 17:07 Uhr


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Die Papiere des PentAgrion (4) „-6Destruktiv“
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21 Kommentare zu Die Papiere des PentAgrion (v1) – Dachboden gesichert

  1. Weia. Diese Malerei da an der Wand (oder an Deinem Kaminschacht?) sieht aus wie ein schwarzer Springbrunnen oder sowas. Bedeutet das, man hat hier markiert, dass im Teppichhaus Trithemius (TT) Informationen beginnen, zu sprudeln? Wer hat das gemalt? Zudem kannst Du nicht allein dort oben gewesen sein, denn zuerst war der Wäscheständer ja vollgehängt und dann hatte jemand seine Kleidung wohl schnell an sich genommen, während Du, lieber Jules, in die andere Richtung geschaut hast. Wer weiß, was man aus denen alles hätte schließen können! Waren da vielleicht noch andere Spuren im Staub als Deine? Zu hören war ja nichts…

    • Es ist der einzige verdächtige Kaminschacht. Doch er befindet sich zu weit hinten, kann eigentlich nicht der in der Ecke meines Schlafzimmers sein. Das TT im Grafitto war mir noch nicht aufgefallen. Danke, liebe Theo, dass du mich drauf aufmerksam gemacht hast. Es gibt da noch ein zweites, das aber ist im fertigen Film nicht zu sehen, obwohl ich sicher bin, es nicht weggeschnitten zu haben. Die Sache mit dem Wäscheständer dagegen lässt sich aufklären. Es sind mehrere da oben. Seltsamerweise gibt es auf dem Dachboden so gut wie keinen Staub, also auch keine Spuren.

    • Mir scheint, dass TT könnte auch ein Hinweis auf die Audi-Spur sein, die careca im Zusammenhang mit Jörg Haider entdeckt hat. Dafür spricht auch, dass unter den Motorenlärm, der von der Straße herauf drang, eindeutig ein Audi zu identifizieren war.
      @Xs: bewundernswert, mit welch Todesverachtung du dich auf den Dachboden begeben hast! Inzwischen haben wir so viele Spuren und Hinweise weit verstreut in verschiedenen Kommentaren. Wie können wir unsere Erkenntnisse bündeln und die Ermittlungen straffen?

      • Ist mir entgangen. So gut kenne ich den Klang von Automotoren nicht, obwohl der Audi eigentlich immer ruft: Hör zu!

        Du hattest mir Mut gemacht, sonst wäre ich nicht gegangen. Deine Frage habe ich sicherheitshalber hinter der verschlossenen Tür bei Frau Nettesheim aufgegriffen. Diese Anregung gilt für alle, die den Schlüssel zur Tür haben.

      • Wenn das Zeichen auf den „Audi TT“ zeigen soll, dann führt die Spur eindeutig nach Ungarn gen Györ.

        • Györ ist genial – diese Spur ist so heiß, dass es aus dem Rechner qualmt! Denn, bitte festhalten!, Györ ist die Partnerstadt von INGOLSTADT – und genau da wurde 1748 Adam Weishaupt geboren, Begründer der Illuminaten!

    • Viel mehr hat mich der Wechsel der Farbe des Treppenbelages fasziniert, von schokobraun(ein Hinweis auf die Azteken!) nach weiß/beige. Weiße Schokolade?

  2. Wenn ich mir die Zeichen an der Wand anschaue, dann vermute ich, dass es sich um einen australischen Kamin handelt. Er muss wohl zuvor in einem royalistisch-kritischem geprägtem Haus gestanden haben. Denn ein Strichmännchen unter der Krone zu malen, das nenne ich despektierlich. Und die fünf Striche mit Querbalken sehen zwar einerseits aus wie eine angedeutete Mauer. Aber andererseits, könnte es sich nicht um fünf römische Einsen handeln? Also gemalt von einem der römischen Zahlen nicht mächtigen Australiers? Was hat aber die „5“ dann zu bedeuten? Oder die fünf „1“er? Queen Lisbet ist jetzt fünf Jahrzehnte plus sechs Jahre Königin auch von Australien. Das würde bedeuten, die „1er“ stellen Jahrzehnte dar, solange die dürre Regentin die Krone trägt. Dann wurde das Haus zerlegt und der Kamin gen Hannover verfrachtet. Hört sich schräg an? Überhaupt nicht. Das Königshaus von England ist sehr mit den Niedersachsen verbandelt und verwandt. Da gibt es royalistische Beziehungen und Adelsklicken im Raume Hannover, da träumen die Bayern und ihre Illuminaten noch heute von (die brachten es ja nur zu einen verrückten König, der in 40 cm Wassertiefe qualvoll ersoff).

    Könnte es nicht sein, dass das Haus königliche Wurzeln hat? Und dass jene deutschen selbsternannten Hausbaumeister („Architekten“ nennen die sich volkstümlich) schlichtweg einen Fehler begangen und den Kamin falsch herum aufgestellt haben? Einerseits weil sie dachten „Ui, der kommt aus Down Under, da muss die Kaminorientierung gleich bleiben“ oder andererseits, weil die nicht verstanden, dass es sich nicht um eine tragende Säule handele sondern ein Kamin sei, aber es ihnen niemand erklärt habe?

    Ein Bindeglied in den ganzen Papieren scheint ja das Royalistische zu sein. Denn auch die Niederlande hat eine Monarchie. Und denke ich an nördliche Monarchien, dann fällt mir noch die Schwedische ein mit der brasilianischen Sylvia Somerlatte als Frau von Carl Gustav, die wo sich in München bei den olympischen Spielen kennen und lieben lernten.

    Ach ja, ich vergaß. Man muss das Zeichen drehen, dann sieht man die Krone:

    Allein das blinkende Licht, es sagt mir wenig. Es könnte von einem Fahrrad stammen. Aber das ist mir nun doch ein wenig zu profan. Was war es wirklich?

    • Das sind wundersame und wunderbare Spekulationen, werter Herr Careca. Sie bahnen sich den Weg, und am Schluss will man ihnen Glauben schenken. Wir müssen das in Betracht ziehen, denn ausschließen können wir es nicht. Niemand kann vermutlich noch sagen, wie der Kamin dorthin gelangt ist. Vielen Dank auch für das unterstützende Standbild.

      Übrigens war das Licht ein Gag. Entschuldige bitte, es ist der Spieltrieb in mir. Ich wollte einfach nur sehen, wie das im Film wirken würde. Und jetzt weiß ich, es sieht für dich aus wie ein transportables Fahrradrücklicht. Aber warum hätte ich es nicht mitnehmen sollen, man kann so ein Ding immer mal gebrauchen.

  3. Ja seid ihr denn blind? Wie gut, dass die Kamera Bilder einfängt, die das beobachtende Auge nicht sehen will.
    Der Lichteinfall mit fast wegführendem Schattenpfeil ziehlt doch darauf ab, die Aufmerksamkeit für das nachfolgende Keilschrift-Menetekel zu schärfen.

    Keilschrift-Menetekel

    Im Zusammenhang mit der Entdeckung der Papiere des PentAgrion könnte ein solches Menetekel auf die Sprache der Babylonier hinweisen:

    „Die babylonische Sprache war die Lingua franca ihrer Zeit, gesprochen und verstanden von Persien bis nach Ägypten. Die Keilschrift, ein komplexes syllabisches System, das von den Sumerern stammte, hielt sich bis ins erste Jahrhundert nach Christus.“

    Aber Babylon lebt weiter, als Legende und als Geschichte, als Verheißung und als Menetekel

    Wie gut, dass du schon gestern den Dachboden besichtigt und gesichert hast, heute am 13. wäre das Menetekel möglicherweise erschreckender gewesen. Aber egal, wo führt uns das jetzt hin?

    • Zunächst einmal vielen Dank für den Link zu einem lesenswerten Artikel. Von einer lingua franca schreibt auch PentAgrion. Er versteht sie nur anders, als eine Sprache über den Sprachen. Besser kann ich es gerade nicht sagen, da muss ich mich besinnen.

      Dankeschön auch, dass du hier ein Menetekel enthüllt hast durch drei Standbilder. Das ist geradezu meisterhaftes Spurenlesen und für mich beunruhigend. Für heute will ich mich an die Worte eines alten Chinesen halten: „Die Welt ist voller Zeichen. Man muss sie alle ignorieren.“ Zur Sicherheit werde ich aber versuchen, sie in den Keilschrifttabellen ausfindig zu machen.

      • Schon jetzt aber kann ich eines auschließen. Es sind nicht die dunklen Worte des Eifelphilosophen: „Niemals trachte nach dem Wurm, wenn kein Fisch in dir ist, eine Weisheit, die die verfluchten Schriften der assyrischen Priester leider nicht enthalten.“

        • Mene mene tekel upharsin,
          schau auf die Welt, sieh richtig hin.

          Wo dich bedrängt die Dunkelheit,
          Mut liegt mit Angst im Widerstreit.

          Drum wie du suchst, du findest so
          in Aachen oder auch anderswo,

          was offenbar dir längst bekannt.
          Vom Freund jedoch wird es erst benannt.

  4. Sollte ich darüber nachdenken, warum ich die ersten paar Male, da mein Blick über den Blog flog als wie ein halb domestizierter Turmfalke, „Dachboden gesichtet“ gelesen habe?

    Da sitzt ja gar kein Stasi-Offizier…

    Sorry! – Hatte ich erzählt, dass ich des Öfteren nachträglich das Gruseln kriege?

    Ich kriege schon wieder sooo Lust auf Berliner Gründerzeitmietshäuser (Vorderhaus Bürger, Hinterhaus Leute), wenn ich Dich da die Treppen steigen sehe (abgesehen von dem irritierend rotem Handlauf am Geländer); was mir aber bei dieser Gelegenheit (wieder oder besonders) auffällt, ist, dass es in dieser Zeit der absolut perfekt gemachten audiovisuellen Kommunikate wohltuend sein kann (und leider sind die übelsten Schinken auch meist die handwerklich-technisch am besten gemachten, so dass ich mich dabei überrasche, etwa Vampir-Filme zu rezipieren usw.), eine Art Quasi-Stummfilm mit wackelnder Kleinkamera zu besichtigen; das erinnert mich immer an diese Video-Installation, die ich vor fast 10 Jahren hier in M gesehen habe (und an die ich mich bezeichnender Weise so gut erinnern kann): Minuten lang hielt die Kamera auf das Gesicht eines alten griechischen Fischers, und man bekam Angst (erklärtermaßen nicht nur ich, es ging Anderen auch so), weil man der geradezu monumentalen inneren Ruhe und „Geerdetheit“ dieses alten Mannes nicht entkam…

    • (… ich bin, muahaha, nicht besonders teamfähig: ich habe nur assoziiert…)

    • In deiner Beschreibung und Bewertung des Stilmittels Handkamera und quasi-Stummfilm zeigt sich, was fehlt, wenn man ein Zuviel der Mittel einsetzt, was nur scheinbar widersprüchlich ist. Wo die eigene Phantasie überrrollt wird, geradezu niedergemacht durch bombastische Effekte, bleibt sie auf der Strecke. Ich finde, in allen Medien muss man immer auf die Sparsamkeit der Mittel achten, auch in der Sprache. Nicht alles muss gesagt werden, nicht alles muss erhellt werden, erst dann können andere sich einlassen und miterleben – wie in deinem Beispiel mit dem Gesicht des Fischers.

      • Dazu kann ich nur sagen: stimmt…

        Das hat übrigens auch der Sloterdijk gemeint (Überrollen der eigenen Phantasie durch Effekte usw.); Du erinnerst Dich vielleicht, vor paar Tagen hatten wir das…

  5. Sollte ich darüber nachdenken, warum ich die ersten paar Male, da mein Blick über den Blog flog als wie ein halb domestizierter Turmfalke, „Dachboden gesichtet“ gelesen habe?

    Da sitzt ja gar kein Stasi-Offizier…

    Sorry! – Hatte ich erzählt, dass ich des Öfteren nachträglich das Gruseln kriege?

    Ich kriege schon wieder sooo Lust auf Berliner Gründerzeitmietshäuser (Vorderhaus Bürger, Hinterhaus Leute), wenn ich Dich da die Treppen steigen sehe (abgesehen von dem irritierend rotem Handlauf am Geländer); was mir aber bei dieser Gelegenheit (wieder oder besonders) auffällt, ist, dass es in dieser Zeit der absolut perfekt gemachten audiovisuellen Kommunikate wohltuend sein kann (und leider sind die übelsten Schinken auch meist die handwerklich-technisch am besten gemachten, so dass ich mich dabei überrasche, etwa Vampir-Filme zu rezipieren usw.), eine Art Quasi-Stummfilm mit wackelnder Kleinkamera zu besichtigen; das erinnert mich immer an diese Video-Installation, die ich vor fast 10 Jahren hier in M gesehen habe (und an die ich mich bezeichnender Weise so gut erinnern kann): Minuten lang hielt die Kamera auf das Gesicht eines alten griechischen Fischers, und man bekam Angst (erklärtermaßen nicht nur ich, es ging Anderen auch so), weil man der geradezu monumentalen inneren Ruhe und „Geerdetheit“ dieses alten Mannes nicht entkam…

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