Malta feuert – Volontär Schmocks Videotagebuch (3)


INHALT

1 – Die Gärtnerin kriegt keine Gage
2 – Reise durch Mittelland
3 – Unterwegs: Ground Street High
4 – Wind und Wasser
5 – Nazifreie Zone und ein geheimnisvoller Flashmob
6 – Malta feuert

Volontär Schmocks Videotagebuch (1)Flussfahrt mit Frau
Volontär Schmocks Videotagebuch (2)Drama und Fidel

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66 Kommentare zu Malta feuert – Volontär Schmocks Videotagebuch (3)

  1. Leider keinen Pfennig

    Und wie viel Cents waren es?
    Hm, Fahrradfahren und Filmen, mir schaudert’s dabei (gebranntes Kind bin ich).
    Kurzweiliges Video. Danke!

  2. Na super, dann hat es sich ja gelohnt, hier vor dem Computer zu warten, als womöglich den Weg zur Glotze zu tabern. Ja, wir hatten einen schönen Sommer und der Spätsommer hat es auch noch in sich. Jetzt gerade bietet sich die richtige Temperatur für’s Fahrrad.
    🙂

    • Hab immerzu gedacht, das ist der letzte schöne Sommer vor den Wahlen und vor den winterliche Härten, die uns die kommende Regierung bescheren wird. Du hast Recht, bis dahin kann es manchmal noch schön sein.

  3. Jo des muß a scheeana Somma sei, wenns heuer dos K & K Infanterie-Regiment einquartiert hans! Des geht allemal recht lustig zu mit die feschen Kerls, nur hotma’s net recht gsehn, wohl aber ghört! :))

    Interessant diese Kugeldiesteln, die haben dann demnächst eine interessante Phase farblicher Mutationen vor sich. (Unbedingt nochmal hingehen!)

  4. Am Anfang des Filmes erzeugen die Rasensprenger zusammen mit der Untermalung mit meinem Lieblinsmarsch in meinem Unterbewußtsein eine geradezu gespenstische Ähnlichkeit mit millitärischem Sperrfeuer.

    Die dadurch aufgebaute Anspannung steigert sich zunehmend beim Betrachten der Reise durch Mittelerde. Ach, Verzeihung, durch Mittelland. Wo mit zunehmender Geschwindigkeit des Velozipedisten der eigene Puls an Frequenz zunimmt. Man ertappt sich dabei, wie man den Atem anhält, vor Sorge, der Einhandfilmer könnte durch das Ausüben des einhändigen Fahrradfahrens mit derartiger Geschwindigkeit, das Gleichgewicht verlieren und im gleichnamigen Kanal bei den grossen Fischen, nein, Schiffen landen. Eine tragische Vorstellung!

    Kurzes Aufatmen bietet der Abstecher in die Feuerwache, wo der Brand „auf 7“ nur noch mit einer Flasche Krombacher gelöscht werden kann. Vorausgesetzt, der Gitarrist stolpert nicht vorher über seinen völlig zu lang geratenen Gitarrengurt.

    Sofort darauf rutscht einem kurzzeitig das Herz in die Hosentasche, denn man glaubt einen vermeintlichen Paraglider binnen Sekundenfrist filetiert vom Himmel fallen sehen zu müssen. Eine Frechheit, dass es sich dabei nur um einen geschickt gefilmten Lenkdrachen handelt!

    Es ist auch Schade, dass wir nicht mehr über den Flashmob erfahren. Hier sei dem Volontär dringend angeraten, sich in Zukunft mit ausreichend dimensionierten Speicherkarten auszustatten! Besonders, wenn er so kompetente und auskunftsfreudige zukünftige, also aller Vorraussicht nach zukünftige, in vier – oder waren es doch acht? (6:53) Jahren aller Vorraussicht nach zukünftige Volksvertreter antrifft. Ich wollte vor allem auch etwas darüber von Heidrun erfahren, der Freundin, die (neben der Künstlerin,) im Giraffen-Outfit auf der Treppe lag … Ich ertappe mich dabei, wie ich ein Papiertaschentuch in der Hand „erwürge“.

    Am Ende greift Schmock seine Allegorie vom Anfang wieder auf, indem er Bilder vom Feuerwerkswettbewerb einfängt, die beim Betrachter – also bei mir – ab 9:24 unweigerlich Bilder des Angriffes auf den Irak ins Gedächtnis rufen. Zum Glück wählt er nicht Wagners Walküre als musikalische Untermalung. Ich hätte mich sonst in der Fortsetzung von Apocalypse Now gewähnt, und dafür hätte mein Popcorn bei weitem nicht gereicht. Von der Reichweite meines Getränkes ganz zu schweigen.

    Im großen und ganzen kann man nur sagen: „Scheen war das!“ (vgl. 8:36)

    So, Popcorn ist aus, braune Brause leer!

    [ verQuert verlässt MG imitierende Geräusche emittierend das Heimkino im Gleichschritt … ]

    • „Am Ende greift Schmock seine Allegorie vom Anfang wieder auf, indem er Bilder vom Feuerwerkswettbewerb einfängt, die beim Betrachter…“

      … Gelüste wecken, den weiteren Reifungsverlauf der Disteln zu beobachten, die in bizarren Neontönen das Auge des Betrachters zu erfreuen suchen, und das alles ohne Bums und Knall & ohne Ein- und Angriffe im Irak und anderswo.
      Somit: Ein Bild der Hoffnung! Weiter so!

      • unverbesserlicher Pazifist … ;D

        … Warten wir mal ab, wer die Disteln mit Mohnkapseln verwechselt und am Ende eine Allegorie mit Lucy in the Sky with Diamonds erkennen wird …

        • Det war aba ’68 / ’69 oder so?
          – Trampel ma bloß nich uff meene Blümelein, sonst setzt’s saures!
          :##

          • He, Jungs, wir sind doch allesamt Pazifisten!

          • @ verQuert
            Das mit „Lucy in the sky“ könnte (bei den Disteln) wirklich stimmen…
            Aber ist „Frieden“ heute fragwürdig geworden?

            • Verehrter KaterMurr!

              Frieden ist natürlich ganz und gar nicht fragwürdig! Besonders nicht in der heutigen Zeit! Und auch ich sehe im friedlichen Miteinander eine unbedingte Voraussetzung für die Zukunft der Menschheit.

              Aber nachdem ich mich als überzeugter Vegetarier zuweilen über Fleischverweigerer, als Nichtraucher über ebenjene, als routinierter Agnostiker über Ungläubige und als Hausmann über „Weicheier“ mokiere, erachte ich es für mich als legitim, Schmocks Videotagebuch mit martialischen Worten und Bildern zu interpretieren, auch wenn Schmock selbst, wie er beteuert, keine derartigen Hintergedanken hegte und zweifelsohne reinster pazifistischer Gesinnung ist.

              Was übrigens sehr frapant ist, ist die Tatsache, dass ich beim Verfassen meines ersten Kommentars u.a. auch dieses Lied hörte: http://www.lastfm.de/music/Konstantin+Wecker/_/%28Es+herrscht+wieder%29+Frieden+im+Land

              • Deine Interpretation ist in allen Punkten schlüssig, denn sie ist an einzelnen Punkten belegbar. Und bei schlüssigen Interpretationen ist es völlig unwichtig, was sich der Autor gedacht hat.

    • @ Verquert
      Vielen Dank für die wunderbare Rezension, mein Lieber. Ich fürchte, deine Assoziationen hat Schmock mit seinen früheren Machwerken verschuldet. Nachvollziehen kann ich sie, wenngleich Schmock wahrscheinlich eher an gar nichts gedacht hat, sondern nur schöne Bilder liefern wollte.
      Ja, auch ich hätte gern viel mehr erfahren von den vier oder acht, vielleicht auch neun Jahren und Heidrun und Christian und sowieso. So teile ich dein Bedauern, musste aber bei der Vorstellung, wie du dein Papiertaschetuch erwürgst, versehentlich lachen.

  5. Nein, nein,
    des eesterrichisch Palavern, des kon i net, aber die Musik habe ich damals gerne gehört, im Spätsommer 1963 etc. Politisch gesehen eine kuschlige Zeit – oder???
    (Die Platte gab’s damals im Bertelsmann Lesering, aber das Regiment war zu der Zeit schon längst aufgelöst…)

  6. Und wo wohnt Christian?

    Wieder glücklicherweise keine Leiche (bei der Ankündigung vom Kapitel „Wasser“ hatte ich leichte Sorge, die Stocherer aus dem letzten Film wären vielleicht fündig geworden), und selbst der Schmock hat die freihändige Fahrradfahrt überlebt – obwohl es eine zeitlang nicht so aussah, als wäre das möglich.

  7. Ein echter Naturbursche, dieser Schmock!

    • Zweifellos. Geradezu natursüchtig.

        • Er ist wohl einfach neugierig.

          • Gierig und süchtig – welch hervorragende Qualifikation für einen Volontär!

            • Es spricht der Fachmann. Hab übrigens Ihre Autobiographie beinahe ausgelesen und bin beeindruckt. Ein erstaunlicher Lebensweg, werter Herr.

              • Dazu mein aktuelles Lieblingszitat:

                »Jeder Mensch erfindet sich früher oder später eine Geschichte, die er für sein Leben hält«

                Max Frisch in „Gestatten, meine Name ist Gantenbein“


                PS. Ich unterstelle mal, dein Lebensweg ist ebenso bunt. Wann erscheint deine Bio?

                • Schönes Zitat. So ist es wohl, einmal aufgeschrieben, ersetzt es auch die Stellen, wo die Erinnerung Lücken hat. Und liest man es später, hört sich alles plausibel an. Diesen Effekt erlebe ich, wenn ich in meinen Tagebüchern lese.
                  Mit meiner Autobiographie will ich lieber noch warten, bis ich tot bin. 😉

                  • Bevor mich die kalte Hand der Demenz streift, wollte ich es zu Papier bringen. An der enormen Resonanz spüre ich, dass eine solche Veröffentlichung anderen hilft, sich zu öffnen und eigenes Erleben aufzuarbeiten. Das ist im Sinne der Erfindung.

                    Übrigens scheint mir die Arbeit des Volontärs Schmock auch nichts anderes als biographisches Arbeiten.

          • entgegen dem, wa shier in meiner unmittelbaren nachbarschaft von android ausgebeten wird, moechte ich wiederholt um den einsatz dieses, ja: stilmittels, der blaskapelle bitten! was fuer ein marsch ist das denn jetzt? ich MUSS es wissen…

            ansonsten durfte ich das video in gewohnter verspaetung genießen und habe es insgesamt fast haargenauso wie VerQuert gelesen/gesehen. das ist praktisch, da es mir eine eigene rezension erspart und mir nunmehr nur einige anmerkungen bleiben, wie die das kuenftige blogpausen deinerseits, lieber Jules, von mir dahingehend interpretiert werden duerften, dass du eventuell mit einem schluesselbeinbruch im krankenhaus liegst dank der gefaehrlichen fahrrad-film-aktionen. das ist sehr sehr riskant…weiter so!

            als Botaniker liebe ich Kugeldisteln und erwaehne zusaetzlich, hier schon wieder ganz cycling-fahrer, den von dir recht schnell und souverän bewaeltigten ca 4.7prozent-anstieg zum mittellandkanal!
            sympathisch auch die mit notizen zugepinnte Deutschlandfahne bei der Bandprobe!

            und und und…und vor allem ein herrlicher Abspann…Malta so!!

            • Im 1. Tagebuch war da nur ein Fragment bei den Überleitungen, das ich zufällig gefunden habe. Dank Verquert weiß ich jetzt, dass es aus dem Deutschmeister Regimentsmarsch stammt, der nun in ganzer Länge zu hören ist. Zum Schluss erklingt zweimal die Maltesische Nationalhymne.
              Ein Grund für Blogpausen ist, dass ich derzeit nicht schreiben kann, weil ich wohl bei den schönen Ausfahrten mehr Auge als Verstand war. Die notwendigen Steuerkünste beim Filmen habe ich im Radsport gelernt. Trotzdem ist manches riskant wie z.B. die Abfahrt durch den Korkenzieher. Da musste ich leider bremsen. Und bei der Auffahrt auf den Damm zum Mittellandkanal bremste mich, dass ich nicht mit beiden Händen am Lenker ziehen konnte. 😉
              Dankeschön für die lobenden Worte, lieber duroy. Die Interpretation von VerQuert, der du dich anschließt, gefällt mir gut, obwohl es gewiss nicht die einzige Lesart ist. Die Bezüge sind mir jedenfalls erst später aufgefallen.
              Die Offenheit für verschiedene Interpretationen ist ja das Wesen des Kunstwerks, und so freue ich mich für Schmock, dass der Film dieses Merkmal aufweist.
              Die Jungs von der Band waren übrigens sehr freundlich. Sie hatten mir eigentlich ein Mp3 von ihrer Musik versprochen. Leider kam das nicht. Daher hören wir sie nur im O-Ton.

  8. Sehr geehrter Herr Schmock,

    Ihr Videotagebuch ist wirklich fein geraten, bis auf die Humba-Humba-Täterätätä-Blasmusik. Ich möchte Sie hiermit im Namen einiger Rezipienten herzlichst bitten, in Zukunft doch auf diesen Tonbrei zu verzichten.

    Mit freundlich-musikalisch ausgewogenen Grüßen,

    android et al.

    • Ich verstehe Sie gut, Herr Android. Der Deutschmeister Regimentsmarsch ist freilich als ironische Untermalung gedacht und zumindest bei den Überleitungen inzwischen Schmocks Markenzeichen. Es wird schwer sein, ihn davon abzubringen. Werde versuchen, die Sache einzudämmen.

      Beste Grüße
      Trithemius

  9. „Pfennig“ sowieso nich‘, Herr Programmdirektor!

    Endlich Erotik in Trittenheim – jede Menge kräftige Frauen-Schenkel – Sorry! Sorry!!!

    Und ich habe noch nie Brücken gesehen gehabt gemacht, wo nur auf einer Seite Geländer haben tun… Bloggen bülldütt (sag jetz‘ nich‘, das is‘ keine richtige Brücke)!

    Aber was ich wirklich stark finde, dass Du Werbung für junge Tonsetzer machst (ein Linkshänder ist immer dabei, war schon bei den Beatles so)!!!

    Kurzum: ich habe wieder selig beschwingt geschunkelt, Herr Trittenheimer!!!

    • Hannover is‘ wie überall! Wie E-Stadt oder Augsburg oder Böhrlein, echt! Allein die Schub-Prähme… Usw.

    • Alte Gewohnheit. Sag ist „kein Pfennig“ mehr oder weniger als „kein Cent“?
      Mit der einseitigen Geländerbrücke meinst du sicher den Mittellandkanal. Er ist an dieser Stellle selbst eine Brücke und hat natürlich am anderen Ufer auch ein Geländer zum abfallenden Gelände hin. Man kann also zwar ins Wasser fallen, nicht aber auf die Straße, die drunterher führt.
      Ground Street High haben mir soeben noch Musik geschickt, die ich eigentlich zur Untermalung verwenden wollte. Wahrscheinlich nehme ich sie fürs nächste Schmockvideo, denn man muss die Jugend fördern.
      Erotik? Das wird die Pressesprecherin der Linken freuen.

      Schunkelig
      Dein Trittenheim

      • Ich interessiere mich doch nicht für Geld…

        Chchch.

        Das wusste ich! Das wusste ich! Ich habe extra gesagt, Du sollst nicht sagen… – okay.

        Ich nehme an, die Dame hatte extra rote Dessous – jetzt reichts wirklich!

        Schönen Abend noch! Das Fossil!

  10. entgegen anderer kommentatoren meinung finde ich auch die musikuntermalung passend und ansprechend! bin schon gespannt auf das nächste filmchen…

  11. Eine treffende Momentaufnahme der Hoch- und Deutschmeister auf Straßen, Wege, Schienen, Kanäle – immer im Takt auf vorgezeichneten Wegen mit vielen Fraktalen am Rande: darf der Schmock sich Hoffnungen auf eine freie Mitarbeit machen?

    • Dein freundliches Lob zeigt, dass Schmock derzeit offenbar der Leistungsträger des Teppichhauses ist. Da werde ich ihn natürlich zu halten versuchen. 😉

      • Lieber Jules, ich bin glücklich und dankbar, dass das Teppichhaus wieder aktiv produziert – Du hast merkbar gefehlt hier, und ich hoffe, dass der Schmock noch eine ganze Menge begabter Kolleginnen und Kollegen anzieht, die den Blick haben für das, was am Straßenrand darauf wartet, uns bewegen zu können.

  12. hmmmmm….wieso zeigt die frau flashmob 8 wenn sie 4 sagt? ist das irgendwie eine tiefere botschaft, die sich mir als proll-mitglied verschließt!?

  13. schlagstöcke im fahrradgepäck! dass ich da nicht selbst drauf komme! auf alle fälle hätte ich noch das schöne geländer beklopft, schon allein wegen der schwingenden akustic solcher schmiedeeisernen tonträger. 🙂

    du hast die youtubemögliche sendezeit gut gefüllt, lieber jules! und im nachhinein überlege ich gerade, was ich dich alles während des anschauens hätte gefragt, so dies möglich gewesen wäre… nundenn, so schaue ich ihn mir einfach noch einmal an…

    sei lieb gegrüsst, aus der seltenblogmühle

    jenne

    • Bin selber erst drauf gekommen, seit ich in Hannover bin. Du hast Recht, es locken viele Tonträger. Doch wenn dauernd Leute in der Nähe sind, Bummler, Wanderer, Radfahrer, dann fahre ich lieber weiter. Am Ende legt man mich noch in eine Zwangsjacke. 😉

      Freut mich, mal wieder von dir zu hören, lieber Jenne. Und ich hoffe, nach dem erneuten Anschauen haben sich die Fragen geklärt.

      Schöne Grüße aus Hannover

      Jules

      • jepp, die fragen: steht die gärtnerin in einer gartenbauausstellung? und sind mit mittelland die sequenzen mit den vielen distelköpfchen gemeint, welche ich als kind immer (neben der wilden karde) fleissig sammelte, trocknete und mit wasserfarben bunt malte?!

        ach ja, und einmal staunte ich, wie du mit kamera in der hand zu rade eine anhöhe gemeistert hast. pust pust! man sieht es also wieder: übung macht den meister :yes:

        abendliche grüsse, auch an die theo
        jenne

        • Die Gärtnerin filmte ich im Berggarten …
          http://www.berggarten-hannover.de/
          „Mittelland“ ist eine Augenblicksbildung. Es sind die Passagen um den und am Mittellandkanal gemeint.

          Die Disteln sollen bald in Neonfarben leuchten, sagt KaterMurr. Haben deine das dann auch getan oder lag es nur an deiner Colorierung?

          Manchmal denke ich darüber nach, ob eine Helmkamera besser wäre. Aber eigentlich ist die verwackelte Handkamera ein Stilmittel, das mir gefällt, weil es auch vom Zufall lebt.

          Theo hat übrigens die Karten für das Feuerwerk gestiftet bzw. mir zum Geburtstag geschenkt. Darum die Dankadresse.

          • :)) mit der helmkamera stelle ich mir das ganze komplizierter vor (und somit auch humoriger). dann muss man den kopf immer preussisch exakt und gerade halten, darf nicht mal mit den augen auf neue motivsuche gehen, geschweige denn, den seitenblick riskieren…

            das radfahren habe ich heute dann doch noch geübt, dank einer initiative der mühlenmum. und so haben wir erstmalig den see umrundet. das waren stolze 28 km bergauf und bergab. bei ihren 71 jährchen überkommt mich doch ein wenig der sohnesstolz…

            die köpfchen der wilden karde sammelten wir immer, wenn sie schon strohfarben und fest waren. jedoch gibt es nicht wenige verwandte arten der sogenannten kratzdisteln, die meisten erblühen in einem leuchtenden rosa bis hin zu dunkelroten nuancen ….

            liebe abendgrüsse, jenne

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