Großzügige Beinfreiheit und ein Gedicht für die DB AG

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42 Kommentare zu Großzügige Beinfreiheit und ein Gedicht für die DB AG

  1. wenn ich mir das bildchen so anschau,
    hättsch als männchen ehrlichgesagt etwas angst,
    mit der db zu fahren…
    der herr grinst ziemlich blöd , während ihr blick zwar höflich ansatzlächelnd,so doch wertend rüberkommt und nuja, bei aller höflichkeit … eigendlich hat der herr da nix zu grinsen,aber er sieht ja die wertung nich … 😉

  2. Ich fhr immer nur in Begleitung meiner Gattin mit der Bahn –
    da lohnt es sich also nicht den 1.Klasse Service zu buchen 😉

  3. Gute Satire! Ganz in meinem Sinne!

  4. also es ist tatsächlich nicht so ganz klar, lieber jules, mit WAS diese dbdame jenen resienden herrn beglückt, aber es scheint ihm zu gefallen! *schmunzel*
    doch nehme ich trotz deiner herrlichen gedichtpersiflage mal an, dass das sicherlich nicht DAS ist, auf was du in ihr anspielst … sondern wohl lediglich eine tasse kaffe vielleicht?! ;D
    herzlichen dank!
    hab schön gelächelt
    beim lesen deiner
    witzigen verse
    grüssle
    ludi

  5. Das Versmaß

    Das Versmaß ist kein Messgerät
    für Länge oder Richtung,
    es zeigt, wie viele Silben man
    in einem Satz verwenden kann
    zum Ebenmaß der Dichtung.

  6. Der ist auch noch so frech und macht ein „Victory“-Zeichen!

    • YoYo! Ein kleiner Ackermann.

      • Ich würde sagen, die korrigiert gerade seinen geschriebenen Text und er macht Victory, weil er 0 Fehler hat. Er sieht eher aus wie der klassische Warmduscher, der gleich seiner Mutti sagt, daß die nette Tante im Zug gesagt hat, er sei ein guter Junge.

        • Doch da ruckelt der ICE, und sie kippt ihm den Kaffee in die Tastatur.

          • Es könnte auch sein, daß er einen Miniaktenvernichter im Taschenformat dabei hat und sie rettet gerade seine Kravatte aus dem Ding. Oder die Kravatte ist in den Kaffee getunkt und sie sagt: „so was aber auch, das haben wir gleich….“
            Irgendwas macht sie auf jeden Fall mit ihm und irgendwas daran findet er genial gut. So viel steht fest.
            Ich liebe diese Anzeigen mit unfreiwilliger Komik. „persönlicher Service“- come on, was soll das sonst sein;), denkt sich der Herr als solcher und reist gleich doppelt gerne.
            ICE, immer charmanter Erguß, oder wie?

  7. Herr Mehdorn braucht die Bahn gar nicht
    und nicht die 1. Klasse
    im Flugzeug sitzt der böse Wicht
    er scheut die graue Masse!

    • Friedlich fließt der Rhein bei Köln,
      Plötzlich tat ein Jet zerschelln.
      Stürzet ab und geht in Stücke,
      Reißt hinfort die Deutzer Brücke.

      Aus dem Wrack da dringen Stimmen,
      Einer schreit: Ich kann nicht schwimmen!
      Dann versinkt er auf der Stelle
      Tief im Rhein, direkt bei Kölle.

      Kölner taten sich erbarmen,
      Holten wieder rauf den Armen.
      Walkten durch die graue Masse,
      dass er nicht das Leben lasse.

      Mehdorn schwor ein bessres Leben,
      Nie mehr nach der Börse streben.
      Ließ die Bahn auch endlich fahren,
      Wurde friedlich mit den Jahren.

      Die Moral von der Geschicht:
      Manchmal hilft die Bodensicht.

      Alaaf, de Zoch kütt!

    • Der Hartmut saß im ICE,
      damals vor vielen Jahren,
      er sagt zu sich „Gott ist des scheeh,
      so könnt ich ewig fahren“!

      Da kommt die Zugbegleiterin,
      (die aus Trithemius` Beitrag),
      serviert dem Hartmut voller Hast
      das First-Class-Meal vom Freitag.

      Es gibt Kohlrabi, arg verkocht,
      dazu gebratnes Würstchen,
      der Hartmut würgt, und ihm wird schlecht,
      er speist sonst wie ein Fürstchen.

      Zumindest Hummermousse an Lauch,
      dazu noch Kaviarschnittchen,
      das sollte es für ihn schon sein,
      sonst lieber Pommes-Frittchen!

      Voll Abscheu wendet er sich ab,
      an Besseres doch gewohnet,
      doch in der deutschen Eisenbahn
      bleibt Hartmut nicht verschonet.

      Das Fenster rummst, es kracht hinab,
      den Kopf hinaus; erbrechen!
      Kohlrabi, Wurst und vieles mehr
      besudeln weite Flächen.

      Das deutsche Land, durch Leid erprobt,
      es kennt solches Gebaren,
      schon viele wie der Hartmut sind
      auf Schienen durchgefahren.

      Ein großes und so schönes Land
      wie unsres kanns verkraften,
      wenn Reisende in höchster Not
      den Erdboden besaften.

      Der Hartmut denkt,
      das war es nun, fortan werd ich nur fliegen,
      denn ich will ab jetzt bei First-Class
      auch First-Class-Futter kriegen!

      So kommt es, dass der Harte-Mut
      die Schienen hasst „aufs Messer“,
      der Orbit sei schon vorgewarnt,
      im Flugzeug schmeckt´s nicht besser.

  8. Du hast mir soeben einen miesen Tag gerettet !
    Vielen Dank. Man müsste mein lautes Lachen fast bis Hannover gehört haben…..

  9. War auch, wie schon geschrieben, nicht böse gemeint. Ich kenne, wie wahrscheinlich die meisten Menschen in Deutschland, Vorzüge und Nachteile der Deutschen Bahn ganz gut und bin mit ihrer Unternehmenspolitik insgesamt auch überhaupt nicht einverstanden.

    Viele meiner netten Kollegen müssen jeden Morgen mit der Bahn zur Arbeit fahren und denken sich täglich neu beeindruckend plastische Flüche zu deren Gebaren aus (natürlich den Regionalverkehr betreffend).

    Mir ist nur aufgefallen, dass die Bahn unter „Kolumnisten“ das am leichtesten zu bedienende Thema ist. Jeder, der meint, sich endlich auch einmal entäußern zu müssen, beginnt mit der Deutschen Bahn, denn mit deren Zumutungen kennt sich jedermann bestens aus und man kann somit niemals etwas falsch machen. Das finde ich mittlerweile ähnlich langweilig, wie Dieter Bohlen oder BILD als doof zu betiteln (geschenkt).

    Du hast Dich in Deinem Beitrag ja nur auf eine wirklich alberne Werbung bezogen, aber wundert es noch, dass deren Werbung ähnlich oberflächlich ist, wie die Unternehmenspolitik des Konzerns?

    Im Grunde hatte ich eigentlich nur Lust, auf Dein Gedicht in Gedichtform zu antworten (mich endlich auch mal zu entäußern 🙂 Also nichts für Ungut, ich finde die Texte und die Bild-Animationen in Deinem Blog wirklich sehr erfrischend!

    • Eigentlich bin ich Eisenbahnfan, und schon deshalb liegt mir die Entwicklung der DB am Herzen. Wenn ich die verrottenden Bahnhöfe und Stellwerke sowie die vielen stillgelegten Gleise in der Provinz sehe, dann tuts einfach weh.

      Deine Gedichte hier sind wirklich erheiternd, doch ich fände deine Beiträge noch besser, wenn ich in etwa wüsste, wer du denn eigentlich bist.

      • Danke.
        Ich bin einfach ein Leser deines Blogs und mag gern Gedichte. Bisher habe ich noch nie etwas kommentiert, wollte es gestern Abend aber mal ausprobieren. Als du dann geantwortet hast, hats einfach Spaß gemacht. Wenn du mehr wissen willst, schreib mir doch an meine E-Mail-Adresse (müsste an den Kommentaren hängen).

        • ein gast sich in das forum schleicht,
          zu kommentier’n rotzfrech.
          jählings ihm ein fluch entweicht,
          die tastatur war wech …

          auszug aus den AGBs, rubrik „besucher“:
          … unautorisierte bemerkungen werden mit verlust der tastaturfunktion nicht unter 24 stunden geahndet. die funktionsstörung funktioniert vollautomatisch. sollte es sich um eine kabellose tastatur handeln, wird vom server http://www.blog.de für die dauer von 24 stunden ein störsignal an die ip adresse des users gesendet, die eine kommunikation der tastatur mit dem PC verhindert. bei einer kabelkebundenen tastatur wird die kommunikation des ps2 ports mit dem mainboard unterbunden. nach 24 stunden wird die sperre wieder aufgehoben. schäden an der hardware sind ausgeschlossen*. psychische schäden nicht …
          * für selbst zugefügte schäden durch heftiges schlagen, werfen oder sonstige gewalteinwirkung wird nicht gehaftet.


          na gut, ich geb’s zu, ich wär froh, wenn wenigstens mal einer meine beiträge kommentieren würde … sogar georg taube … 😉

          • Lieber verQuert,

            einerseits und andererseits. Jetzt sitze ich schön in der Patsche, denn ich verstehe deinen Kommentar als freundschaftlichen Beistand, will aber den Schorschi auch nicht im Regen stehen lassen, denn er hat uns mit wirklich witzigen Versen erfreut. Übrigens war mir dieser Abschnitt der AGB noch gar nicht bekannt. 😉

            Beste Grüße
            Jules

            • Guten Abend Trithemius,

              nett, dass du meine Verse lobst 🙂 Ich werde nicht dein Blog mit Gedichten zuspammen, aber vielleicht gelegentlich einige Artikel, die mir gefallen kommentieren, wenn es dir Recht ist.

              Viele Grüße,

              Schorschi

              (PS: Ich hätte dir schon gern geschrieben, wer ich genau bin, aber nicht in der Kommentarfunktion, wo Hartmuts Rechtsabteilung mitlesen kann…)

  10. mäh! dorn.
    ah, geh‘!
    mäht dorn?
    kein dorn mäht!
    schafe mähn!
    dorn geht?
    dorn fährt!
    zug?
    bahn!
    mäh!
    genau!

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