4. Interaktive Lesenacht – Acht – IN ARTE VOLUPTAS

Was sagst du dazu? Und weiß du, was ich unheimlich finde? Wir wissen nicht, wann Trittenheim hier war oder ob er sogar weiterhin herkommt. Darüber wusste Costers auch nichts. Trittenheim sei sehr maulfaul gewesen, als er Coster den Schlüssel zum Zeitungsgebäude gab. „Der Mann war in Gedanken ganz woanders“, sagte Coster. Ja, und jetzt frage ich dich, wo ist woanders? Wo hält sich Trittenheim gewöhnlich auf? Wann war er zuletzt hier, um seine Kolumne zu lesen?

Demnächst müssen wir uns weitere Bände anschauen, um mehr über Trittenheims Ansichten unserer Gegenwart zu erfahren. Leider wurde die Ilustryrte Wochenzeyttung für den sorglosen Genießer ja in den 60ern mit dem Ende der Bleizeit eingestellt. Aber Trittenheim schreibt aus dem Jahr 2008 und folgende, ist uns also stets einen Monat voraus. Eventuell hat er inzwischen Zugang zum Internet, googelt seinen Namen und findet uns hier. Komm, wir verdrücken uns. Und wenn wir durch die Beichtstuhltür nach draußen kommen, dann können wir uns glücklich schätzen zu wissen, wo wir etwas Launiges aus unserer Zeit und über unsere nahe Zukunft erfahren können. Ich muss noch das Licht im Treppenhaus löschen. Und dann werde ich mir draußen auf der Straße eine Zigarette drehen, denn ich will dir noch etwas sagen, was dich vielleicht interessieren könnte.

=> Neun

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0 Kommentare zu 4. Interaktive Lesenacht – Acht – IN ARTE VOLUPTAS

  1. VanNelle und Canuma Papierchen reich!

  2. Ich rauche zwar nicht, aber natürlich will ich nicht hier allein bleiben und ohne Licht und ohne Schlüssel.

  3. Der Mann war in Gedanken ganz woanders.

    Ja klar er ist ja auch in deinen.

  4. Na ich bleibe auch noch auf ein Cigarrettchen. Hat jemand Feuer?

  5. Dann muss ich aber aufpassen, beim späteren Stöbern nicht daneben zu greifen, denn über meine Zukunft möcht‘ ich lieber nichts erfahren. Sonst kann ich nicht mehr daran glauben, dass ich sie selbst in der Hand habe.

    Ach so: Feuer. Hier, bitte sehr.

  6. äh… Zukunft?

    okay, nun hab ich meinen brennenden Waschlappen vergessen, und kann mich dem nächsten Tagesthema widmen… nebenan rangelts „Wir haben nur ein Sofa“…

  7. Hups, es geht noch weiter. Ist ja härter als die WDR-Rocknacht seligen Andenkens.

  8. Ach ja, er hat immer einen Monat Vorsprung.

    Das ist spannend, aber auch gefährlich.

    Du glaubst er kann mit Internet und Google arbeiten,
    oder hat er noch eine alte Remington?

    Mich verwirren diese Unsicherheiten!

    Jetzt habe ich aber Hunger und ein Schluck Rotwein würde ich nicht ablehnen…

  9. Jetzt weiß ich endlich, wozu so ein Weitskrien-Tee-Eff-Tee-Moni-Tor wirklich gut ist: da kann man die ganzen Abschnitte der Trittenheimleitungssitzungsprotokolle auf einmal auf machen…

    Aber langsam wird es eng…

  10. Naja: „Winterwelt“… Die Weiber mit Arme nackig und so… Überall Sex… Man kümmt zu nüscht mehr…

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