Wenn du unglücklich bist

Was da morgens auf deiner Bettkante wartet, wenn du unglücklich bist…

Du hast Leid und willst ein großer Mann/eine große Frau sein?
Warum erträgst du dein Leid nicht wie ein aufrechter Mensch?

Du willst ihn abschütteln den Schmerz, diesen Hockauf, der morgens auf deiner Bettkante auf dich wartet.
Soll ich dir etwas verraten? Der Hockauf mit Namen Schmerz – du bist es selbst. Du bist dein eigener Hockauf. Du trägst schwer an dir. Den ganzen Tag nährst du deinen Schmerz. Bist oft unterwegs, ihm Nahrung zu suchen. Es gibt Tage, da mästest du ihn. Darauf wunderst du dich, dass er so dick und schwer geworden ist, dein Schmerz.

Denk nach: Wie kannst du es besser machen. Wie kannst du verhindern, dass du ihn fütterst?
Sieh ihn dir doch zuerst einmal an, diesen fetten Hund! Und? Wie sieht er aus? Woher stammt er? Was frisst er gerne?

Mal angenommen, du hättest dein Herz an den falschen Menschen gehängt. Du hättest es gewusst, jedoch nicht von ihm gelassen. Da hast du den Grund für die Geburt des Schmerzes. Du hast nicht gut auf dich geachtet. Etwas in dir ist dir selbst zum Feind geworden.
Wenn du einen solchen Hockauf hast, der ist schwer.
Uff, so einen Brocken sich aufzuladen!

Was kannst du tun, ihn loszuwerden?
Dein Herz ist krank. Doch deine Hände und dein Verstand. Wie steht es damit? Tun sie’s noch?
Wenn du ja sagst, dann habe ich ein Mittel für dich. Benutze die zwei. Nutze, was gesund ist! Nutze Hände und Verstand! Entlaste dein Herz für eine Weile. Schau noch einmal richtig hin, konzentriere dich auf dein Herz! Und dann lass es mal eine Weile ausruhn. Einfach nur schlagen und den Lebenstakt dir geben.

Was, mein Lieber, meine Liebe, kannst du jetzt im Augenblick Gutes für dich tun?
Was ist in drei Sekunden gemacht?
Was in drei Minuten?
Tu das zuerst – und wenn du nicht mehr weiter weißt, dann komm zurück!

Ich will dich noch eine Weile trainieren.

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24 Kommentare zu Wenn du unglücklich bist

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